Gibt es noch mehr als Ultraschallgeräte zur Untersuchung von Gallenkrankheiten?

Damit das mit der Gallenblasenentzündung oder Erkrankung schnell behoben werden kann, müssen verschiedene Therapien gemacht werden. Es gibt daher mehrere Möglichkeiten, das Problem mit der Gallenblasen in den Griff zu bekommen. Das macht es auch leichter, durch Ausschlussverfahren festzustellen, ob der Galle nun etwas fehlt, oder nicht. Die Ultraschalluntersuchung gehört daher zu den sicherste und auch zuverlässigsten Varianten. Selbst wenn die Gallensteine eine geringe Größe von wenigen Millimetern aufweisen können diese mit dem Ultraschall-Gerät entdeckt werden. Gerade wenn die Steine verkalkt sind, werden diese auf dem Ultraschallbild leichter entdeckt. Aber auch ein Kontrastmittel, welches vorher in die Galle eingespritzt wurde, kann bei der Aufklärung helfen. Auch können erweiterte Gallengänge bestätigen, dass es sich um einen Gallenverschluss handeln könnte.

Welche technischen Hilfsmittel sind zu gebrauchen?

Wenn die normale Ultraschalluntersuchung noch nicht ausreichen sollte, gibt es noch die Blutuntersuchung. Sofern alles in Ordnung ist, können normale Blutwerte festgestellt werden. Ist es aber bereits zu einer Infektion, oder gar eine Entzündung gekommen, sieht das Ganze schon anders aus. Schon ein erhöhter Bilirubin-Wert kann alles verändern. Ob ein Wert erhöht ist, lässt sich aus den Blutwerten hervorragend herauslesen. Neben dem Ultraschall gibt es noch die Variante Endosonografie und Kernspintomografie. Bei der Endoskopie wird mit einem Endoskop gearbeitet, an welchem ein Ultraschallgerät hängt. Es gelingt demnach noch besser, ins Innere der Gallenblase zu gelangen. So kann nicht nur von außen, sondern auch gleich von drinnen begutachtet werden. Das Endoskop wird dann über die Speiseröhre in den Magen eingeführt. Von dort aus geht es weiter in den Zwölffingerdarm bis vor die Gallengangsmündung. Von dort ist es möglich, die vorhandenen Gallenblasensteine beurteilen zu können. Erst dann ist es möglich, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Operieren auf Umwegen

Sofern es zu einer akuten Entzündung gekommen ist, führt kein Weg an einer OP vorbei. Dabei ist es wichtig, zeitnah zu handeln. Am besten wenige Stunden danach. Es ist aber auch möglich, ein paar Tage verstreichen zu lassen. Dann gibt es noch die Variante endoskopisch-retograde Cholangiografie. Hierbei wird der Arzt mit sogenannten Körbchen die Gallensteine entfernen. Nachdem der Arzt das Endoskop wie oben beschrieben, eingeführt hat, wird mit einem Färbungsmittel zum Röntgen deutlich gemacht, wo die Problemsteine liegen. Es ist möglich, die oben genannte Mündungsstelle durch einen Schnitt zu erweitern. Die erfolgt dann durch einen elektrischen Draht. Zu guter Letzt gibt es noch die Chemolitholyse. Sofern es sich dann um nicht verkalkte Gallensteine handelt, können diese durch Gallensäure aufgelöst werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Steine möglichst klein sind und auch keine chronische Entzündung vorliegt. Die Gallenblase muss weiterhin einwandfrei funktionieren können. Selbst große oder festsitzende Steine können durch sogenannte Zusatzverfahren gelöst werden. Dabei kommt eine Art Laser zum Einsatz.

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