Muskelfaserriss oder auch Muskelriss

Diese Erkrankung tritt meist aufgrund einer Sportverletzung auf. Hier kann es zu verschiedenen Ausprägungen kommen, die hier unterschiedlich stark den Muskel in Anspruch nehmen. Die leichteste Form der Muskelverletzung ist die Muskelzerrung. Hier sind die kleinen Sarkomere geschädigt und funktionieren nicht mehr richtig. Der Muskelfaserriss ist durch das Zerreißen von Muskelfasern bedingt und auch der Muskelriss ist keine Seltenheit. Hier ist der Muskelbündel durchtrennt. Dies ist eine sehr schwere Verletzung im Vergleich zu den anderen zwei Verletzungen. Dieser Muskelriss tritt meist während dem Sport auf und auch wenn Sie einen Schlag auf den Muskel bekommen.

Die Symptome

Die Verletzungen haben meist gleiche Symptome. Nach der Schädigung treten Schmerzen an der betroffenen Stelle auf. Auch in Ruhe und bei Belastung bleibt der Schmerz. Bei einem Riss in der Muskulatur sind die Probleme meist noch schlimmer, als bei einer Zerrung. Zudem kommt meist noch eine Schwellung hinzu und auch ein Bluterguss tritt auf. Sie können auch eine sichtbare Delle erkennen oder auch eine Beule. Der Arzt kann die Diagnose stellen. Hierzu führt er eine Untersuchung durch. Auch Untersuchungen durch einen Ultraschall sind möglich und sinnvoll.

Die Therapie

Die Patienten sollten Ihren Muskel schonen und kühlen. Dies sollte sofort nach der Verletzung geschehen. Hier kann ebenfalls mit einem Druckverband nachgeholfen werden. Zudem sollte die Verletzung hochgelagert werden. Je nachdem, wie schwer die Verletzung ist, so sollte dann auch die Behandlung erfolgen. Es gilt hier auf jeden Fall die PECH Regel. Diese besagt, dass die Betroffenen Pause machen müssen, Eis zum kühlen auf die Stelle legen sollen, eine Kompression anlegen sollen und das Körperteil hochlagern müssen. Dies sind vor allem die ersten Maßnahmen, die Sie unternehmen können.

Zudem sollten Sie immer einen Arzt konsultieren. Dieser kann die weiteren Maßnahmen entscheiden. Er wird in der Regel auch Massagen verschreiben, physiotherapeutische Maßnahmen und auch Elektrotherapie. Zudem kommen auch entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz. Es gibt auch Spritzen, die gerade an Sportlern gern geben werden.

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