Allergien und Umwelteinflüsse beeinflussen die Haut

ie Haut ist unser größtes Sinnesorgan und hat dementsprechend besondere Beachtung verdient. Diese unverzichtbare Schutzschicht ist jeden Tag den äußeren Umwelteinflüssen ausgesetzt und wird schon daher besonders stark beeinflusst. Extreme Hitze wirkt ebenso ein wie starke Kälte, scharfer Wind, staubige, trockene Luft oder Umweltgifte. Allergiker leiden unter Pollen, welche über fast das gesamte Jahr verteilt vorkommen. Bei dieser Vielzahl unterschiedlicher Faktoren kann es durchaus passieren, dass sich die Haut wehrt und entsprechend reagiert. Ausschlag, Pusteln, Röteln oder andere äußere Zeichen signalisieren ein Ungleichgewicht oder Fehler, mit denen der Organismus nicht umgehen kann.

Ein Allergietest hilft

Viele Menschen leiden unter Allergien, aber nicht alle wissen davon. In einer sehr zivilisierten Welt häufen sich die Allergien und manche Menschen sind in einer Vielzahl davon belastet, dass eine medikamentöse Behandlung unumgänglich ist. Bemerkt man also zu einer gewissen Zeit des Jahres oder einem bestimmten geografischen Gebiet wiederkehrende Symptome, so besteht ein akuter Handlungsbedarf. Neben Niesen, Husten, Atemnot und geröteten Augen, wird sich bei einer Allergie auch das Hautbild verändern. Dies können einzelne Partien des Körpers sein oder der gesamte Körper ist betroffen. Eindeutige Anzeichen gibt es zahlreich, die bekanntesten sind unter anderem: Bläschen, Pusteln, Rötungen, nässende Quaddeln, heftiger Juckreiz, Schuppenbildung und so weiter. So sollte man nicht zögern und neben dem Hausarzt einen Spezialisten aufsuchen und einen Allergietest veranlassen. Auf diese Weise kann thematisiert werden, welche Pflanzen, Stoffe, Materialien, Bäume, Pollen oder Ähnliches die Ursache sind. Die Therapie wird entsprechend individuell erarbeitet und kann schrittweise beginnen. Neben Medikamenten kann auch eine bewusste Konfrontation mit dem Auslöser den gewünschten Erfolg bringen.

Die eigene Abwehr stärken

Natürlich ist Hygiene wichtig und nur in einem sauberen, gepflegten Umfeld fühlen sich die meisten Menschen wohl. Allerdings hilft es bei Hauterkrankungen nicht unbedingt weiter, wenn alles desinfiziert und sterilisiert wird. Die natürlichen Abwehrkräfte werden dadurch eher geschwächt als gestärkt. Wie überall ist es stattdessen besser, wenn ein gesundes Mittelmaß gefunden wird. Auf dem Land (Bauernhof) werden zum Beispiel weitaus weniger Allergien wahrgenommen als in der Stadt. Der Kontakt zu Pflanzen, Lebewesen und natürlichen Materialien wirkt sich also durchaus positiv auf die Gesundheit aus. Viele Menschen sind auf Heu allergisch. Hatte man jedoch schon in frühster Kindheit damit Kontakt, so ist man gewissermaßen immun und verträgt den Geruch viel besser. Hautrötungen, tränende Augen oder Niesen haben somit keine Chance. Man sollte sich also mitunter der Problematik bewusst stellen und kann dadurch möglicherweise bewirken, dass das Immunsystem gestärkt wird. Ohnehin gilt das Landleben bei Hauterkrankungen als echte Medizin. Salzige Meeresluft oder relativ unberührte Almwiesen tun nicht nur der Seele gut, sie können auch objektiv heilen. Eine Kur oder ein Urlaub in einer derartigen Gegend könnte also eine Überlegung wert sein. Denn neben Veranlagung, Lebenswandel und möglichen Allergien sind auch die Umwelteinflüsse und klimatischen Besonderheiten für die Haut entscheidend.

Sonnenschutz und Luftfeuchte

Das Bad in der Sonne ist verlockend, die gebräunte Haut stellt eine Motivation dar und Wärme tut einfach gut. Trotzdem sollte man sich der Sonne niemals ungeschützt aussetzen. Verbrennungen auf der Haut hinterlassen immer Schäden, auch wenn sie nicht mehr zu sehen sind. Neben der Hautalterung wird die Struktur der Haut beschädigt, was diese angreifbar macht. Cremen Sie sich vor dem Besuch am Strand reichlich ein und achten Sie auf die Dauer. Auch die Höhensonne (auch im Winter) sollte nicht unterschätzt werden. Der Gang ins Solarium sollte möglichst gänzlich unterlassen werden. Denn die konzentrierten UV Strahlen verursachen Hautkrebs und diese potentielle Gefahr einer Hauterkrankung sollten Sie nicht bewusst in Kauf nehmen. Zu trockene Heizungsluft ist ebenso ungünstig. Gerade bei niedrigen Außentemperaturen im Winter stellt dies eine echte Herausforderung dar. Denn der unmittelbare Wechsel von einer überheizten, trockenen Wohnung in eisige Temperaturen draußen, beansprucht die Haut enorm. Abwehrreaktionen wie Risse, Rötungen oder Juckreiz sind somit oftmals unschöne Begleiterscheinungen, die man mit der richtigen Pflege vermeiden sollte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.