Was können Eltern tun, wenn Kinder Angst vor dem Arzt haben?

Viele Kinder haben Angst, wenn sie wissen, dass ein Arztbesuch ansteht. Gerade die Angst vor einer Spritze lässt viele Kinder regelrecht vor einer Arztpraxis erstarren. In diesem Moment ist es wichtig, dass Eltern beruhigend auf das Kind eingehen. Auf keinen Fall sollte das Kind mit Gewalt in die Arztpraxis gezogen werden. Vielmehr ist es wichtig, dass Eltern die Fragen der Kinder ehrlich beantworten und die Ängste des Kindes ernst genommen werden.

Viele Kinder haben Angst

Ein Kinderarzt bzw. eine Kinderärztin ist eine wichtige Bezugsperson, die die Entwicklung des Kindes über viele Jahre begleitet. In der Regel wird immer die gleiche Kinderarztpraxis aufgesucht, um Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen vorzunehmen. Auch bei plötzlich auftretenden Kinderkrankheiten ist es wichtig, wenn eine Vertrauensperson zur Verfügung steht.

Die Wahl der richtigen Kinderarztpraxis

Die Wahl eines Kinderarztes muss von den Eltern im Vorfeld besprochen werden. Schließlich ist sie eine wichtige Entscheidung für die Gesundheit des Kindes. Wenn Eltern zu einem ersten Beratungsgespräch kommen, dann sollten sie sich gleich wohlfühlen. Es muss eine Vertrauensbasis zum Kinderarzt aufgebaut werden, da der Arzt bei einer Erkrankung des Kindes wichtige Entscheidungen treffen muss. Neben einer fachlichen Kompetenz und den praktischen Aspekten ist es vielen Eltern wichtig, dass sich das Kind und die Eltern gut aufgehoben fühlen. Fragen und Ängste des Kindes und der Eltern müssen von einem Arzt immer ernst genommen werden. Werden die Eltern immer über notwendige Medikamente und Behandlungen aufgeklärt und alle Nebenwirkungen besprochen. Eine weitere wichtige Frage ist, wie kindgerecht und einfühlsam auf die kleinen Patienten eingegangen wird. Ein guter Kinderarzt wird dem Kind im ruhigen Ton immer erklären, was gerade gemacht wird. Auch die Praxis an sich sollte sehr ansprechend sein. Ein kindliches Design und eine große Auswahl an Spielsachen im Wartezimmer können die Ängste des Kindes schnell vertreiben.

Kleine Abwehrreaktionen sind völlig normal

In der Regel ist der Kinderarzt für ein Kind eine fremde Person. Diese Person fasst das Kind an und kommt ihm sehr nahe. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass Kinder erst einmal zurückschrecken. Eltern sollten bei einer Behandlung immer beruhigend auf das Kind einreden. Das Wort „Angst“ sollte dabei nicht fallen. Bei diesem Wort horchen Kinder erst recht auf und werden verunsichert. Vielmehr sollte der Arzt oder die Eltern dem Kind genau erklären, was gerade gemacht wird. Viele Kinderärzte gehen spielerisch auf die Ängste des Kindes ein und lassen ebenfalls einige Untersuchungen über sich ergehen. Gerade das Stethoskop weckt häufig das Interesse der Kinder. Wenn sie beim Arzt oder bei den Eltern ebenfalls das Herz abhören können, dann werden sie auch nichts dagegen haben, wenn der Arzt dieses Gerät auch bei ihnen einsetzt. Sie haben schließlich selber ausprobieren können, ob von diesem Gerät eine Gefahr ausgeht. Nach einer überstandenen Behandlung bieten viele Kinderarztpraxen einen Griff in eine Spielbox an, sodass sich das Kind als Belohnung eine Kleinigkeit mit nach Hause nehmen kann.

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